Alfred Frese - Willkommen auf meiner Homepage 

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Schutz mit Sandsäcken

     Ausschnitte aus der Bildersammlung auf der Unterseite: Bilddarstellung.

     Der Ort Gelting hat in der Vergangenheit schon mehrfach Hochwassersituationen gehabt.

Die Geltinger Au floss ursprünglich als offener Bach durch den Ort und viele kleine Brücken verbanden die Hausgrundstücke mit der Straße, dem Norderholm. Hochwasser aus unterschiedlichen Gründen hat es mehrfach in der Vergangenheit gegeben.

Als Folge eines dieser Hochwassersituationen wurde entschieden, diesen offenen Bachverlauf in Höhe des Norderholms zu verrohren. Man hat sich eine deutliche Entspannung bei den Auswirkungen durch Hochwasser erhofft und konnte nun auch
die Straße verbreitern und zusätzlich noch beidseitig Parkstreifen anlegen.
    Anmerkung: Diese vorstehende Information habe ich von einem Nachbarn erhalten und ihm gilt mein Dankeschön.

Wie sich jetzt beim Hochwasser im September 11 herausgestellt hat, war der damals gewählte Rohrquerschnitt von 1100 mm leider nicht in der Lage, das von der Geltinger Au ankommende Wasser Richtung Ostsee durchzuschleusen.
Vor dem Rohrleitungsbeginn unter der B 199 staute sich das Wasser im südlichen Bereich und füllte den dort vorhandenen
Naturpolder.
Als auch dieses Auffangvolumen nicht mehr ausreichte, lief das Wasser in Höhe des Süderholms in den Ort und verursachte
dort diese Überschwemmung.
Mit zunehmendem Wasseranstieg erhöhte sich der Druck in der Rohrleitung und das Wasser drückte durch die Einläufe nach
oben und überflutete so am nächsten Tag dann auch den Norderholm. (siehe Bilddarstellung)
Allerdings nicht mit diesen verheerenden Folgen wie sie im Bereich des Süderholms großflächig entstanden sind.

Schnell wurde die Suche nach neuen Lösungen und möglichen Fördermitteln aufgegriffen.                                     
         - Die Möglichkeit, Fördergelder bis zu 90 % im Rahmen der Wasserrahmenrichtlinie zu erhalten, haben die 
           Verantwortlichen, obwohl es von einem Ausschussmitglied vorgeschlagen wurde, bisher abgelehnt. Warum???
                 - mehr unter: - neues Bachbett (östliche Umgehung) - und  - geplanter Polder  -
                                                                                               

In die engere Wahl kam der Bau eines Polders (Aufstockung des Stauvolumens des bisherigen Naturpolders durch Eindeichung) und eine Verlegung des Bachbettes der Geltinger Au östlich um den Ort Gelting herum.

Aus preislichen Erwägungen hat man sich zunächst für den Bau des Polders entschieden, denn der wurde mit € 663.813,37 vorgeschätzt und die östliche Umgehung mit € 1.125.919,69.
Das mit der Planung beauftragte Ing.-Büro setzte beide Lösungsvarianten als gleichwertig ein.

Fördermittel durch das Land in Höhe von maximal € 500.000,00 und durch die Gemeinde in Höhe von € 300.000,00
lagen als Zusage für beide Lösungsvarianten vor. Später wurde die Förderung durch das Land aber für die Lösungsvariante
mit der östlichen Umgehung zurückgezogen.

Als die Planung des Polders im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens öffentlich ausgelegt wurde, kam es zu einer gewaltigen Einspruchswelle.

Zu den Themen:   - geplanter Polder -, - neues Bachbett (östliche Umgehung) -, - Planfeststellungsverfahren - und den damit ver-
                               bundenen Ungereimtheiten finden sie nachfolgend meine Meinungen bzw. Berichte.
                               Bilder vom Hochwasser und den Abpumpsituationen sind unter Hochwasser dargestellt.
                               Darüberhinaus meine Berechnung für den möglichen Polderüberlauf und meine bisherige Öffentlichkeits-
                               arbeit zu diesen Themen.